Erstmalig wurde Kainach 1347 in einer Urkunde erwähnt, denn Konrad der Kainacher war Mitsiegler einer Urkunde des Bamberger Fürstbischofs Friedrich I. Hohenlohe.

Ab 1367 war die Veste Kainach im Besitz der Herren von Königsfeld. Ab 1375 bis 1400 war Kainach im Besitz des Hochstifts Bamberg.

Ab 1525 erwirbt Euchar von Aufseß Kainach von den Razenbergern. Im gleichen Jahr Zerstörung im Bauernkrieg.

 

Kainach war zu dieser zeit ein Ritterschaftlicher Ort, zum Teil in Bamberger und Bayreuther Territorium gelegen. Dorf und Geimendeherrschaft besaßen die Familien von Aufseß zu Freienfels, welche auch das Schloß bewohnten.

 

Kirchlich gehörte Kainach zur Pfarrei Hollfeld, der Zehend stand dem Herrn Grafen von Giech zu. Bamberg hatte ein Haus mit Stadel und Hofraum, Steuern standen dem Amte Hollfeld zu.

 

 

 

 

Ab 1765 verlief die Zentgrenzen zwischen Bamberg und Bayreuth durch Kainacher Gebiet, ein Steg (Grenze) zwischen Hochstift Bamberg sowie Markgrafenschaft Bayreuth führte über den Kaiserbach. Hier wurden straffällige Personen an den anderen Amtsbereichen übergeben.

Durch den Hauptlandtausch und Grenzpurifikationsvertrag