In diesem Beitrag finden Sie eine Chronik des Kainacher Schlosses.


1347: Konrad der Kainacher war Mitsiegler einer Urkunde des Bischofs Friedrich.
1357: Der ältere und der jüngere Heinrich von Wolfsriegel gelobten den Nürnberger Burggrafen Albrecht und Friedrich, mit dem Haus Kainach zu gewarten.
1367: Die von Königsfeld öffneten ihr Haus dem Burggrafen von Nürnberg.
1375–1400: Konrad von Hartheim, Gemahl der Witwe des Hans Schütz, besaß als bischöfliches Lehen das Haus in Kainach.
1427: Fritz Ratzeberger hatte das Gut in Kainach vom Bischof in Bamberg als Lehen.
1525: Euchar von Aufseß und seine Ehefrau Barbara, geborene von Razenberg, erwarben das Gut. Im selben Jahr wurde das Gut Opfer der aufrührerischen Bauern.
1629: Das Gut wurde als vermanntes Lehen vom Hochstift eingezogen.
1682: Die Lochner von Hüttenbach bekamen das Rittergut vom Bischof als Lehen.
1682–90: Die Witwe des Sebastian Lochner, Anna Maria, erbaute das neue Schlossgebäude.
1709: Karl Sigmund von Aufseß erwarb das Schloss mit dem Rittergut.
1803: Durch Hauptlandestausch- und Grenzpurifikationsvertrag kam das Rittergut an das preußische Amt Sanspareil. 1806 lag Kainach im französisch verwalteten Gebiet.
1810: Kainach wurde wie die ehemalige Markgrafschaft bayrisch. Regierungsrat Friedrich Wilhelm Freiherr von Aufseß war Besitzer des Rittergutes.
1820: Der königlich preußische Hauptmann von Borstell erwarb das Rittergut.
1848: Herzog Alexander von Württemberg erwarb das Rittergut.
1857: Das Gut wurde an Privatleute verkauft.